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Privatjets und die Wirtschaftskrise

In den letzten Monaten und Wochen wurde weltweit in den Medien viel über die Wirtschafts- und Finanzkrise berichtet. Neben großen und bekannten Firmen die Konkurs anmelden mußten, sind in letzter Zeit sogar ganze Länder vom Staatsbankrott bedroht. Neben Griechenland, Spanien, Portugal und England müssen viele weitere Länder mit ihre enormen Staatsverschuldung kämpfen. Auch wenn bereits schon wieder häufig das Ende der Krise verkündet wird - wer schon länger das Finanzsystem aufmerksam verfolgt, muss damit rechnen, dass dies noch nicht alles war.

Wie sieht es daher in der Branche der Privatjets aus? Einige Flugzeughersteller wie Eclipse wurden von der Krise so hart getrofffen, dass Sie Pleite gingen, andere wie z.B. Cessna legten große Entwicklungsprojekte auf Eis. Sowohl für geschäftliche als auch für private Flüge wurde das Reisebudget gekürzt. Selbst sehr vermögende Kunden nutzen für Transatlantikflüge weniger häufig einen Privatjet und fliegen stattdessen FirstClass. Verstärkt werden aber auch sogenannte “Emptylegs” also “Leerflüge” nachgefragt.

Noch ist unklar, wie es insgesamt mit der Branche weiter gehen wird. Große Visionen und Projekte, wie das der Very Light Jets (VLJS) für Europa und den USA werden mittlerweile deutlich pessimistischer eingeschätzt. Einige Marktteilnehmer befürchten, dass es bis zu zehn Jahre dauern könnte, um wieder das Vorkrisenniveau zu erreichen (Quelle: Manager Magazin) Ein großer Risikofaktor in der Zukunft könnte der Ölpreis sein - er macht Fliegen insgesamt und auch das mit Privatjets deutlich teurer. Die Ölkatastrophe von BP im Golf von Mexico hat daher vermutlich nicht nur katastrophale Folgen für die Umwelt. Sie könnte aufgrund eines steigenden Ölpreises auch noch große Auswirkungen auf die weltweite Luftfahrtbranche in den nächsten Jahren haben.

So kommt es, dass viele Konkurrenten von Tigercharter sorgenvoll in die Zukunft schauen. Der Firma Jetbird ging hierbei sogar schon vor ihrem offiziellen Start das Geld aus. Da Tigercharter keine eigenen teuren Flugzeuge unterhält und sich einem striktem Kostenmanagement unterzogen hat, werden wir auch in Zukunft unseren Marktanteil ausbauen können. Als ein weltweit tätiger unabhängiger Broker für Flugzeugcharter, finden wir für Sie das beste Angebot in unserem Netzwerk an Partnern - jetzt - und auch in der Zukunft!

Gerne unterbreiten wir Ihnen ein unverbindliches Preisangebot für Ihren gewünschten Flug. Bitte nutzen Sie hierfür unser Anfrageformular.

Privatjet Broker - Auswahl

Wenn Sie ein Flugzeug über einen Privatjet Broker chartern, gehen Sie keine langfristige Mitgliedschaft ein, sondern zahlen nur den gerade aktuellen Marktpreis. Dies kann je nach Marktlage teurer - meistens aber um einiges günstiger sein. In einigen Fällen ist der Broker auch Eigentümer und Betreiber des Flugzeuges - meistens vermittelt er jedoch nur Flugzeuge und Flüge.

Der Privatjet Broker kennt den Markt sehr gut und vertritt die Interessen des Kundens gegenüber den Fluggesellschaften. Dabei versucht er das beste Preis- Leistungsverhältnis für den Kunden zu erzielen. Da der Makler meistens unabhängig agiert und keine eigene Flugzeugflotte besitzt, werden unnötige Leerflüge vermieden und es ist auch nicht in seinem Interesse teure Flugstunden des eigenen Flugzeuges zu verkaufen. Er weiss welches Flugzeug für den Kunden am besten geeignet ist und kümmert sich darum, dass alle Formalitäten (z.B. Pässe) ohne Probleme ablaufen. Auf Wunsch kümmert sich der Broker auch um Zusatzleistungen wie z.B. einen Limousinenservice.

Wie findet man entsprechende Privatjet Broker? Im Prinzip so wie jedes andere Unternehmen auch - über Empfehlungen, Branchenverzeichnisse, Suchmaschinen im Internet oder Werbung. Ein guter Charter Broker arbeitet nur mit geprüften Fluggesellschaften zusammen, die die internationalen Sicherheitsstandards erfüllen. Er überprüft, ob alle benötigten Versicherungen vorliegen oder die Fluggesellschaft in irgendeiner Weise in der Vergangenheit einmal auffällig gewesen ist. Um es kurz zu sagen - der Privatjet Broker kümmert sich ganz um die Interessen seiner Kunden - er möchte das der Kunde sicher und bequem und ohne Probleme an sein Ziel gelangt - und das zu möglichst günstigen Preisen.

Was kostet ein Privatjetflug?

Etwa ein Drittel von Privatjetflügen in Deutschland wird von Topmanager der Dax-Konzerne und erfolgreichen Mittelständlern, ein Drittel von vermögenden Privatleuten und etwa ein weiteres Drittel von Prominenten durchgeführt. In Deutschland gelten Privatjets aber immer noch als dekadent und als Zeichen von Verschwendung.

Gerade unter Managern und Unternehmern findet die Geschäftsreise per Privatflugzeug aber immer mehr Anhänger – sie möchten keine wertvolle Arbeitszeit in Warteschlangen und mit Verspätungen verschwenden. Hinzu kommen verschärfte Kontrollen bei der Abfertigung und an manchen Tagen auch Streiks bei Bodenpersonal oder Piloten. Viele Firmen registrieren daher, dass auf bestimmten Reisen ein gemieteter Privatjet sogar billiger sein kann, als Führungskräfte und Mitarbeiterstab zeitraubend auf Linienflüge zu buchen. Dies kann in der heutigen globalen, schnelllebigen Wirtschaft unter Umständen sogar lukrative Geschäftsabschlüsse kosten.

Unterschiedliche Arten der Nutzung

Immer mehr Unternehmen benutzen einen eigenen Jet oder teilen sich einen mit anderen Unternehmen. Sie stellen aber im deutschen und europäischen Raum immer noch die Minderheit dar. Alternativ gibt es die Möglichkeit einen Anteil an einem Privatflugzeug zu erwerben. Der Preis für ein solch genanntes „Fractional Ownership“ liegt zwischen 300.000 und 1,3 Millionen Euro. Dabei muss jedoch mindestens 1/16 Anteil eines Flugzeuges erworben werden. Eine andere Möglichkeit ist es, ein festes Kontingent an Flugstunden zu kaufen. Dies sind in der Regel 25 oder 50 Flugstunden. Der Preis einer Flugstunde ist dabei abhängig von der Größe und gewählten Klasse des Flugzeuges. Die Flugstunde für einen kleinen Jet beträgt dabei in etwa 2.000 EUR, für einen größeren Privatjet der auch für Transatlantikflüge genutzt werden kann fallen etwa 5000 Euro an. Die letzte und auch flexibelste Möglichkeit ist es, ein Flugzeug über einen Broker zu chartern. Hier fallen nur die jeweiligen Kosten des gewünschten Fluges an. Die Bezahlung ist hier ähnlich wie bei einem normalen Linienflug: Vor Antritt des Fluges muss der anfallende Betrag per Überweisung oder mit der Kreditkarte gezahlt werden. Bei den sogenannten „Hard Quotes” sind bereits alle Kosten des Fluges mit inbegriffen. Der Preis für den Flug wird sich also nur dann ändern, wenn der Kunde etwas am Flug ändern möchte.

Kostenfaktoren

Die Kosten eines Fluges mit einem Privatflugzeuges, setzen sich aus einer ganzen Reihe an Faktoren zusammen, die hier einmal kurz aufgeführt werden sollen:

Alter des Flugzeuges
Je neuer ein Flugzeug ist, desto teurer ist auch ein Flug. Ebenso Einfluss hat die Anzahl der bereits absolvierten Flugstunden und ob, bzw. wann die Flugzeugeinrichtung eine Modernisierung erhalten hat.

Sicherheits Status
Alle Flugzeuge und Piloten müssen regelmäßig von unabhängigen Kontrolleuren überprüft werden. Zudem müssen die Piloten in regelmäßigen Abständen Schulungen und Prüfungen absolvieren.

Unterhalt der Flugzeuge
Die Flugzeuge müssen in regelmäßigen Abständen gewartet werden. Nach einer bestimmten Anzahl an Flugstunden müssen bestimmte Teile ausgetauscht werden. Da die Preise von Privatjets mehrere Millionen kosten, sollten auch die Finanzierungskosten eines solchen Flugzeuges nicht vernachlässigt werden.

Die Größe des Flugzeuges bzw. die Flugzeugklasse
Die Größe eines Flugzeuges hängt in erster Linie von der Anzahl der Passagiere ab. Wie bei Autos, gibt es aber auch bei Flugzeugen unterschiedliche Komfortklassen, die sich insbesondere in der Ausstattung bemerkbar machen. Neben der Anzahl der Passagieren und der gewünschten Komfortklasse, ist aber auch die Länge des Fluges entscheidend. Sie hat Einfluss auf eine notwendige Zwischenlandung um das Privatflugzeug aufzutanken. Bestimmte Flüge, wie zum Beispiel Transatlantikflüge können auf Grund der begrenzten Reichweite von Privatjets, nur von größeren Flugzeugen durchgeführt werden.

Der Dauer des Fluges, bzw. des Aufenthaltes
Je nach Zielort muss geschaut werden, um welche Art von Flug es sich handelt. Bei einem einfachen Flug ohne Rückflug, muss die Maschine unter bestimmten Umständen leer und ohne Passagiere zurückfliegen. Bei einem kurzen Aufenthalt von wenigen Tagen, fallen unter Umständen Kosten für die Übernachtung und den Aufenthalt der Piloten und Crew an.

Abflug- und Zielflughafen
Je nach Lage des Flughafens ist hier kein Privatjet vor Ort. Dieser muss möglicherweise erst von einem anderen Flughafen anfliegen. Neben der Lage des Flughafens kommt es auch auf die aktuelle Marktsituation an. Zu bestimmten Großereignissen kann die Verteilung der vorhandenen Freikapazitäten stark variieren.

Flughafengebühren
Neben Start- und Landegebühren fallen möglicherweise noch weitere Gebühren an wie z.B. Service- und Parkgebühren.

Kosten von Kerosin

Essen und Getränke

Zusätzliche Dienstleistungen
Hierzu gehören z.B. der Transport zum Flughafen mit einem Limousinenservice / Helikopter oder andere Dinge wie zum Beispiel die Unterbringung im Hotel oder die Besorgung von Tickets für bestimmte Events.

Preisbeispiele

    Düsseldorf – Genf – Düsseldorf
    Hin- und Rückflug innerhalb eines Tages
    8 Passagiere
    Flugzeit 55 Minuten
    Ein Jet mittlerer Größe kostet insgesamt ab etwa 8.000 EUR
    Düsseldorf – Genf – Wien – Düsseldorf
    Flüge innerhalb eines Tages
    8 Passagiere
    Flugzeiten: 55 Minuten, 75 Minuten, 73 Minuten
    Ein Jet mittlerer Größe kostet insgesamt ab etwa 14.500 EUR

Um eine konkrete Preisvorstellung von Ihrem gewünschten Flug zu erhalten, nutzen Sie bitte unser Anfrageformular, schicken uns eine e-mail oder kontaktieren uns per Telefon. Nachdem wir Ihre gewünschten Flugdaten erhalten haben, schicken wir Ihnen ein unverbindliches Angebot per e-mail oder Fax: http://www.tigercharter.com/de/quotation.html

Vorteile

Der Flug mit einem Privatjet ist also gar nicht so teuer wie häufig vermutet. Privatjets helfen aber vor allem enorm viel Zeit zu sparen. Viele Unternehmer haben erkannt, dass es wirtschaftlicher ist, wenn sie einen Business-Jet chartern, anstatt Stunden unproduktiv zu verlieren. Durch einen Flug ergeben sich daher folgende Vorteile:

Zeitersparnis und Flexibilität
Es entfallen lange Wartenzeiten am Terminal und Check-in. Es ist kein Umsteigen erforderlich und die Passagiere sind nicht an einen festen Termin gebunden. Privatjets können auch kleinere Flughäfen anfliegen, die näher am gewünschten Zielort liegen. So verkürzt sich auch die Zeit zum und vom Flughafen. Während Linien-Fluglinien nur etwa 120 Flughäfen in Europa anfliegen, ist bei kleinere Privatjets bei bis zu 2000 Flughäfen ein Start oder Landung möglich.

Weniger Streß
Zu den Vorteilen der Business-Jets gehört aber nicht nur Zeitgewinn. Wer stressfrei vom VIP-Terminal im Privatjet abhebt, ist ausgeruhter und entspannter. Das Flugzeug wartet und nicht die Passagiere. Daher können Geschäftsleute ihre Termine flexibel und unabhängig von Flugplänen absolvieren. An Bord kann auch gearbeitet werden und es können ungestörte Besprechungen geführt werden ohne das unbeteiligte Passagiere mithören. Bei einem Linienflug müssen häufig viele Unterlagen, die für den Kundentermin benötigt werden, als Gepäck aufgeben werden. Im Privatflugzeug können diese Unterlagen stets bei den Passagieren bleiben.

Möglicher Preisvorteil
Privatjets sind für Firmen besonders interessant, wenn mehrere Personen fliegen. So ist die Preisdifferenz zu einem normalen Linienflug nicht mehr allzu groß. Wenn mehrere Termine, unter Umständen auch in unterschiedlichen Ländern, anstatt innerhalb von zwei Arbeitstagen schon an einem wahrgenommen werden können, dann rechnet sich dies auch preislich für die meisten Firmen. Zudem entfallen in solchen Fällen auch mögliche Übernachtungskosten.

Für Privatpersonen, die nicht unter einem starken Termindruck stehen, ist der Flug mit einem Privatjet Luxus und hier stehen andere Dinge mehr im Vordergrund. Für Firmen überwiegen jedoch in bestimmten Situation deutlich die Vorteile. Daher wäre es begrüßenswert, wenn sich die Einstellungen zu geschäftlichen Privatjetflügen in Zukunft noch deutlich positiver ändern würde.

Herzlich Willkommen!

Herzlich Willkommen beim Blog von Tigercharter !

Wir möchten hier ab sofort Neuigkeiten, Informationen, Tipps und auch persönliche Meinungen rund um das Thema Privatjets, Flugzeug Charter und die Luftfahrtbranche im Allgemeinen veröffentlichen.

Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Feedback etc. und freuen uns auf das Jahr 2009, auch wenn schon die letzten Monate gezeigt haben, dass die Finanzkrise starke Auswirkungen auf die Branche haben wird.

Ihr Tigercharter Team



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